Fabian Altstötter hat sich schon mit seiner früheren Band Sizarr der Ästhetik der Melancholie hingegeben. Nun sind einige Jahre ins Land gegangen und aus Altstötter wird Jungstötter. Die Melancholie ist noch da und aus dem Kokon des jungen Sängers hat sich ein gereifter Erzähler entpuppt. Jungstötters erstes Album „LOVE IS“ ist eine Achterbahnfahrt. Der Wagen, mit Samt ausgekleidet, nähert sich Abgrund um Abgrund. Die Songs sind ganz sparsam instrumentiert. Ohne große Effekte finden sie ihren Körper, ihre Mimik, ihren Ausdruck. Zärtlich ist Jungstötters Musik, von einem seltsam introvertierten Pathos behaftet, der ohne Gebrüll auskommt. Und in die Tiefe, ins Innere führt.

Silence (YouTube)

In Too Deep (YouTube)

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