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Der amerikanische Pianist Vijay Iyer, Sohn indischer Einwanderer, gilt momentan als einer der wichtigsten und einflussreichsten Jazzmusiker unserer Zeit. Geboren 1971, tauchte Iyer erstmals 1995 auf einem Album des Saxophonisten Steve Coleman auf und machte fortan dauerhaft von sich reden.
In seiner beeindruckenden Karriere hat es Iyer auf eine Vielzahl an Album-Veröffentlichungen gebracht. Hierbei trat er sowohl als Bandleader, Produzent, Komponist aber auch als Studiomusiker in Erscheinung. So spielte er unter anderem schon mit Karsh Kale, John Zorn, Roscoe Mitchell und Will Power. Seinen endgültigen Durchbruch schaffte Vijay Iyer letztes Jahr mit seinem Album »Historicity« für das deutsche Jazzlabel »ACT«. Eine Platte, die neben diversen Eigenproduktionen auch Coversongs von Leonard Bernstein, Andrew Hill, Stevie Wonder und Ronnie Foster beinhaltet. Ob den deutschen Jazz-Echo oder »Musiker des Jahres«, gewählt vom amerikanischen Journalistenverband, oder »Album des Jahres« in so renommierten Zeitungen und Magazinen wie der »New York Times«, dem »Chicago Tribune«, der »Los Angeles Times« und dem legendären »Downbeat«-Jazzmagazin, der begnadete Pianist konnte sich vor Auszeichnungen kaum retten.
Hört man Ihm und seiner Musik zu, entdeckt man die unterschiedlichsten Einflüsse in seinem Spiel und seinen Songs. Die Bandbreite reicht von Thelonious Monk, Duke Ellington und McCoy Tyner zu Komponisten wie Steve Reich und Claude Debussy, genau so wie aus Genres wie Rock, Soul, Funk, HipHop und elektronischer Musik. Und natürlich sind auch gelegentlich seine indischen Wurzeln deutlich herauszuhören. Wenn Iyer sich mal nicht auf einer Konzertbühne oder im Studio aufhält, doziert er zu den Themen Komposition, Improvisation und Jazz-Geschichte an den verschiedensten amerikanischen Hochschulen wie der New York University, The New School University, California Institute of the Arts, Columbia University, Harvard University, Manhattan School of Music und The School for Improvisational Music.
Obwohl er Ende August auf »ACT« ein Solopiano-Album veröffentlicht hat, befindet sich Iyer momentan wieder mit seinem Trio auf Tour. Seine Mitmusiker sind der Bassist Stephan Crump, mit dem er schon seit zehn Jahren zusammen spielt, und der Schlagzeuger Marcus Gilmore; mit diesen beiden spielte er auch das fantastische »Historicity« ein. Wir freuen uns sehr, Vijay Iyer mit seinem Trio am 21.10. im Waldsee Freiburg begrüßen zu dürfen!
Vijay Iyer - Mystic Brew (Trixation Version)
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Vijay Iyer - Somewhere
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21.08.2011
Jan Obri
Bezeichnender Song für meine wieder entdeckte Liebe zu 60s, Soul und R&B...
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Thomas H.: Hallo Markus Muffler, tolles Konzert. Danke fürs möglich machen. Es ist nun Zeit für mehr FZ... [mehr]
Stephan: Hi there, vielen Dank für das wundervolle Konzert gestern abend! Es war ein echtes Vergnügen... [mehr]
RTC: Panzerballett, ja, bei der Band geht auch so einiges [mehr]
Pianow: Wundervoll. Auch hier kann ich nur sagen: Gerne mehr! [mehr]
Pianow: Das ist einer meiner Lieblingspodcasts! Gerne mehr davon :) [mehr]