01. Four Tet – There Is Love In You
Was Kieran Hebden alias Four Tet auf diesem Album abliefert, ist höchste Kunst. Selten hat ein elektronisch produziertes Album so viel Musikalität hervorgebracht wie hier.
02. Christian Scott – Yesterday You Said Tomorrow
Für mich das Jazzalbum des Jahres. In Rudy van Gelder’s legendärem Studio produziert, lässt der Trompeter Scott traditionellen Jazz so modern wie nie klingen.
03. Portico Quartet – Isla
Die vier so sympathischen Londoner Jungs setzen neue Maßstäbe und haben es geschafft, einen ganz eigenen neuen Sound zu kreieren und dabei jugendliche Verspieltheit mit musikalischer Reife zu vereinen. Auch eine ganz hervorragende Liveband.
04. John Roberts – Glass Eights
Mit komplexen Songstrukturen und Einflüssen aus dem Blues, Jazz und der Klassik lässt der junge Amerikaner John Roberts diese Platte zu einem riesigen Klangerlebnis werden. Der Spannungsaufbau, die Arrangements und die über allen Songs schwebende Melancholie machen „Glass Eights“ zu einem einzigartigen Debütalbum.
05. Junip – Fields
Die neue Band von José González spielt Musik, die irgendwo zwischen Folkpop und Spacerock anzusiedeln ist. Angereicht mit vielen leicht psychedelischen Instrumentalphasen und González’ prägnanter Stimme, klingt „Fields“ nach einer nicht enden wollenden Jam-Session. Ein Album, dem man Zeit geben muss, dessen Schönheit sich aber mit jedem Hören stärker entfaltet.
06. Vijay Iyer - Solo
Mit seiner Solo-CD reiht sich der US-amerikanische Pianist Vijay Iyer beinahe mühelos in die Riege der ganz Großen ein. Schon lange nicht mehr ein so fesselndes Album gehört.
07. RUSCONI – It’s A Sonic Life
Jazzvertonung von klassischem Indierock, in diesem Fall Sonic Youth. Wer dieses Projekt als zu gewagt oder unmöglich betrachtet, wird von den drei Schweizer Herren umgehend eines besseren belehrt. Ich kann nur den Hut ziehen und behaupten, dass selbst nach dem gefühlt hundertsten Mal Anhören es auf diesem Album immer noch Neues und Aufregendes zu entdecken gilt.
08. Mount Kimbie – Crooks & Lovers
Diese Platte hat Dubstep auf eine neue Ebene katapultiert. Mount Kimbie kombinieren elektronische Beats, Gitarrensamples, Soul und sphärische Klänge zu einem neuen Etwas, das in dieser Form seinesgleichen sucht.
09. Caribou – Swim
Der Kanadier Daniel Snaith hat ein unglaublich tanzbares Album, angereichert mit Kuhglocken Sounds, Querflötenspiel und Elementen aus dem Free-Jazz und der Popmusik, produziert. Klingt ein wenig wie Hot Chip, nur viel besser!
10. GonjaSufi – A Sufi And A Killer
Ein typisches Warp-Release mit verschwurbelten Sounds, roughen Beats und haufenweise schrägen Samples. Ob Rock, Blues, HipHop, Folk oder Jazz, hier ist einfach alles drin. Am besten Kopfhörer aufsetzen, auf Play drücken und in die Welten des Sumach Valentine eintauchen. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Minute.
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