1. Massive Attack: Heligoland
"Nach fast 10-jähriger Abstinenz kommen die Meister der reduzierten Arrangements mit einem phänomenalen Album zurück. Jedes Stück ist ein Kunstwerk.
2. Dan Berglund's Tonbruket
Das Debutalbum des E.S.T-Bassisten ist ein Meisterwerk im Crossover zwischen Jazz, Rock und Trance. Dan Berglund hat einen eigenen Stil kreiert, den ich so noch nicht gehört habe.
3. Dweezil Zappa: The Return of the Son of...
Auf diesem Live-Doppelalbum zeigt der Sohn von Frank Zappa, daß Gitarrenvirtuosität viel mit Genen zu tun haben kann. Zu hören sind wunderbare Interpretationen von diversen Zappa (senior)-Klassikern.
4. RUSCONI: It's a sonic life
Das schweizerische Trio zeigt, was möglich ist, wenn man respektvoll die eigene Kreativität bei der Interpretation großer Vorbilder einsetzt. Ein großartiges Album einer Formation, der die Zukunft im Jazz gehört.
5. John Legend & The Roots: Wake up!
Ich dachte bei John Legend ist der Zug nach seinem fürchterlich schlechten Album Evolver abgefahren, doch die Kooperation mit The Roots tat ihm mehr als gut. Ein wunderbar abwechslungsreiches Album mit gelungenen Nu-Soul und Hip-Hop Symbiosen.
6. Bryan Ferry: Olympia
Für mich eines der beiden Comeback-Alben des Jahres. Ein würdevolles, fast schon liebevolles Alterswerk von einem der größten Sänger aller Zeiten.
7. Robert Plant: Band of Joy
Siehe 6.
8. Portico Quartet: Isla
Die vier jungen Musiker aus England gehören für mich zu den Jazzentdeckungen des Jahres. Einen derartigen Sound gab es bisher noch nicht. Die Platte bietet klangliche Schätze von bezaubernder Schönheit.
9. Christian Scott: Yesterday you said tomorrow
Der amerikanische Ausnahmetrompeter hat für mich mit diesem Album die US-Jazzplatte des Jahres herausgebracht. Damit ist er ganz eindeutig auf Miles' Spuren.
10. Studnitzky: Egis
Diese Platte des Trios um den deutschen Pianisten und Trompeter Sebastian Studnitzky zeigt, daß eingängige Arrangements nicht unbedingt an den Mainstream anbiedernd daher kommen müssen.
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