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01.02.2010 | Dennis Wiesch
Ich konnte es kaum glauben, als ich neulich in einem Zeitschriftenladen hier in Freiburg stand. Da lächelte mich tatsächlich Anthony Hamilton von der Titelseite eines deutschsprachigen Magazins namens »Uptown Strut« an. Herausgeber dieser Zeitschrift ist der Kölner Verlag »Büro.9«. Es erscheint zweimal im Jahr und mittlerweile ist die vierte Ausgabe auf dem Markt.
Im sehr handlichen Format merkt man direkt beim Durchblättern, dass hier viel Liebe im Detail steckt. Man spürt die Leidenschaft und das fundierte Wissen der einzelnen Autoren in Artikeln über die New Yorker Kapelle »Kokolo«, den Funk- und Soul-DJ Frank Gossner oder den Musikstil Latin Groove genauso wie in den Plattenkritiken und Filmempfehlungen.
Und auch die Philosophie der Macher hinter dem Magazin finden wir von Between the Beats äußerst sympathisch:
»’uptown strut’ erscheint zweimal im Jahr und widmet sich den Genres Rare Grooves und der aktuellen Soul-, Jazz- und Funk-Szene. Gegenüber anderen Jazz-Magazinen richtet sich die uptown strut weniger an ein elitäres, verkopftes Jazz-Publikum, sondern versteht sich vielmehr als Sprachrohr einer jungen, Dancefloor-affinen Soul- und Funk-Gemeinde. Der typische uptown strut Leser kauft auch heute noch CDs oder Vinyl-Schalplatten und tanzt in Clubs zu schweißtreibendem altem und neuem Soul, Dancefloor-Jazz und Funk. Die Zeitschrift erscheint in einer Auflage von 10.000 Exemplaren.«
Auch die früheren Ausgaben sind sehr zu empfehlen, hier wurden Themen wie der Baltic Soul Weekender, Daptone Records, Unique Records, Al Green, Reid Miles, Cannonball Adderley, Roy Ayers, Leroy Hutson und der Mojo Club behandelt.
22.08.2011
Jan Obri
Bezeichnender Song für meine wieder entdeckte Liebe zu 60s, Soul und R&B...
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