Passwort vergessen? Klicke hier
03.09.2010 | Dennis Wiesch
Kaum ein Jazzmusiker ist derzeit so sehr in aller Munde wie Vijay Iyer. Der amerikanische Pianist mit indischen Wurzeln begeistert nicht nur die Fachwelt durch sein aktuelles Album »Solo«. Wie der Name schon sagt, ist es ein Solopiano-Album, das neben diversen Eigenkompositionen Iyers auch exzellente Coverstücke von Thelonious Monk, Michael Jackson, Duke Ellington und Steve Coleman beinhaltet.
Erschienen ist »Solo«, wie schon das in einer Trioformation eingespielte Vorgängeralbum »Historicity«, auf dem Münchener Label »ACT«. Auf »Historicity« faszinierte Vijay Iyer gemeinsam mit dem Bassisten Stephan Crump und dem Drummer Marcus Gilmore durch ungewöhnliche wie gleichzeitig inspirierende und frisch klingende Eigenkompositionen und Neuinterpretationen von Klassikern, die ursprünglich aus der Feder von Leonard Bernstein, Andrew Hill und Ronnie Foster stammen. Die Konzerte dieses Trios sind reine Hörerlebnisse und begeistern das Publikum von Montreal bis Baku. Als wäre dem nicht schon genug, heimste Iyer dieses Jahr unzählige internationale Preise wie den »ECHO Jazz« und »Album des Jahres« in vielen renommierten Fachzeitschriften und –Zeitungen.
In der aktuellen Ausgabe des Magazins »Jazzthetik« erklärt Vijay Iyer seine Herangehensweise an Musik und das Klavierspiel wie folgt: »Wenn ich über Musik nachdenke, dann über Duke Ellington und Thelonious Monk, die sich dem Klavier als Komponisten genähert haben. Es ging weniger ums Spielen, sondern um ein viel größeres Statement, nämlich die Realität. Musik ist ein Mittel, um darüber zu sprechen. Mit dieser Form der Tradition unter Pianisten fühle ich mich verbunden, davon werde ich beeinflußt. Das Klavier spielt eine Rolle, aber es ist nicht das Ziel. Ich spiele Stücke, deren Resonanz für mich über die Musik hinausgeht.«
Generell ist Iyer ein sehr aktiver Musiker und wirkt in unzähligen Projekten und Formationen mit. In den USA spielte er vor wenigen Wochen erst gemeinsame Konzerte mit dem wundervollen Pianisten Craig Taborn und stand in der Vergangenheit mit Karsh Kale, John Zorn, Roscoe Mitchell und Will Power auf der Bühne und im Studio.
Zudem sollte man wissen, dass es unmöglich ist, Vijay Iyer »nur« auf den Musiker zu beschränken. Er gilt als politisch sehr engagiert, setzt sich bemerkenswerterweise nach wie vor für die Opfer des Hurrikans Katrina in New Orleans ein und doziert an den Universitäten New Yorks, Harvards und Columbias.
Auf das Gastspiel des Vijay Iyer Trio am 21.10. im Waldsee Freiburg sind wir schon sehr gespannt und freuen uns auf einen unvergesslichen Abend.
Jon
16.10.2010 | 18:10
iyer ist ein sensationeller pianist. seine beiden act alben sind top. historicity war für mich eins der besten jazz alben der letzten jahre, selten was vergleichbares gehört. das konzert wird bestimmt exzellent.
Anna
20.10.2010 | 11:02
Auch ich bin mir sicher, dass das Konzert meisterhaft wird. Ich freue mich schon sehr auf morgen.
Marc23
23.10.2010 | 18:26
Was ein Konzert, was ein Pianist, was ein Trio! Selten hat mich ein Konzert so sehr begeistert! Danke, dass Ihr die gebucht habt.
Stöbern im Plattenladen am Sonntag ist entspannend. Heute gefunden: CCC - Curt Cress Clan von 1975.Mit daabei sind Dave King,Volker Kriegel,Kristian Schultze und Ack von Rooyen. Wer auf Manu Katche steht wird beim hören feststellen, wer ihn nspiriert haben könnte. Super CD
21.08.2011
Jan Obri
Bezeichnender Song für meine wieder entdeckte Liebe zu 60s, Soul und R&B...
Möchtest du unseren Newsletter erhalten?
Thomas H.: Hallo Markus Muffler, tolles Konzert. Danke fürs möglich machen. Es ist nun Zeit für mehr FZ... [mehr]
Stephan: Hi there, vielen Dank für das wundervolle Konzert gestern abend! Es war ein echtes Vergnügen... [mehr]
RTC: Panzerballett, ja, bei der Band geht auch so einiges [mehr]
Pianow: Wundervoll. Auch hier kann ich nur sagen: Gerne mehr! [mehr]
Pianow: Das ist einer meiner Lieblingspodcasts! Gerne mehr davon :) [mehr]