Passwort vergessen? Klicke hier
01.02.2010 | Dennis Wiesch
Es gibt wenige Instrumente, die man eher nicht im Jazz zu hören bekommt. Die Harfe zum Beispiel ist so eines, trifft man sie doch eher in der Klassik oder New Age Musik an.
Berühmte Kommilitonen von ihr waren unter anderem Donald Byrd und Kenny Burrell.
Um sich nach ihrem Studium einen Namen zu machen, organisierte Dorothy Ashby in Eigenregie viele Konzerte mit freiem Eintritt und trat auf diversen Tanzfesten und Hochzeiten auf. Als Folge wurden in den späten 50er Jahren Jazzgrößen wie Jimmy Cobb und Frank Wess auf sie aufmerksam und verpflichteten Sie, auf ihren Alben mitzuspielen. Um natürlich auch weiterhin Geld zu verdienen, tourte sie viel mit ihrem eigens gegründeten Trio, in dem auch ihr Ehemann mitspielte, stand zusammen mit Louis Armstrong auf der Bühne und nahm insgesamt zehn eigene Alben auf. Diese erschienen auf legendären Labels wie Cadet, Atlantic, Prestige und Savoy.Die zwei vielleicht einflussreichsten und wichtigsten sind meiner Meinung nach “Afro Harping” von 1968 und “The Rubayiat of Dorothy Ashby” von 1970, die beide auf Cadet Records veröffentlicht wurden.Wirklich herauszuheben ist auch ihre Version des aus dem Musical “The Sound Of Music” stammenden Songs “My favorite things”, welches vor allem durch die Interpretationen John Coltranes und Dave Brubecks, aber auch OutKast Berühmtheit erlangte.Ende der 60er Jahre zog Ashby nach Kalifornien und arbeitete eng mit Bill Withers zusammen. Durch Withers’ hervorragende Kontakte konnte sich Ashby schnell als gefragte und erfolgreiche Studiomusikerin etablieren. So wurde sie zum Beispiel von Stevie Wonder, Diana Ross, Earth, Wind & Fire, Dionne Warwick aber auch Barry Manilow engagiert.Und selbst nach ihrem zu frühen Tod 1986 ist Ashbys bezauberndes Harfenspiel immer noch präsent. Ihre Musik hatte in den frühen 90er Jahren einen nicht unerheblichen Einfluß auf die aufkommende Acid Jazz-Szene und wird auch heute noch gerne von vor allem amerikanischen HipHop-Künstlern wie Rahzel oder Commo gesampelt.Harfe ist schon ok, aber warum nicht mal Künstler vorstellen, die auch nicht so viele kennen, aber Wegbereiter sind. Z.B. Grant Green - super Jazzgitarrist, der sich auf den labeln Blue Note und auch Verve so richtig austoben konnte. Elvin Jones - bevor dieser mit Coltrane Ruhm erreichte - war einer seiner Drummer
Melody Gardo: My one and only thrill - CD.
Melody Gardot blends jazz and blues into a sultry mix, a stylish sonic expression of the place where music meets life.
Das ist kopiert von ihrer Biographie: sie war 19 Jahre alt -als sie von einem Auto erfasst wurde. Musik wurde ihre Teraphie um zu genesen. M. E. sehr gut gelungen - lohnt sich, da mal rein zu hören.
Dennis Wiesch
31.05.2010 | 12:45
Auch ihre erste CD "Worrisome Heart" kann ich sehr empfehlen. "My one and only Thrill" ist im Grunde die konsequente Weiterentwicklung ihres ersten Albums!
Gut, aber wäre schon mal ne Empfehlung wert gewesen - aber es gibt ja noch den 'Spiegel'.
Dennis Wiesch
03.06.2010 | 21:43
Ist doch schoen wenn sich Spiegel und Between the Beats so gut ergaenzen. :-)
Das Album von Gardot war schon lange erschienen als unsere Website online ging, da hatten wir ihr Album einfach nicht mehr auf dem Schirm.
Aktuelle Sendung:
Radio Podcast #018:
»Freistil die Fünfte«
16.07.2010 | Dennis Wiesch
und Markus Muffler
Alle Sendungen: Archiv
26.07.2010
Dennis Wiesch
Eines der prägendsten Piano-Jazz-Stücke ever! Monk in Hochform.
Möchtest Du unseren Newsletter erhalten?
fiedje: Super Kritik , die genau das aussagt, was die CD hergibt. Hoffe mal, das motiviert viele, sich... [mehr]
Dennis Wiesch: Das Album "Easy" ist mir wiederum leider kein Begriff. Ich beschäftige mich gerade... [mehr]
Fiedje: Was früher GrantGreen war ist heute sicherlich Lee Ritenour.Sein neues Album '6 string theory'... [mehr]
fiedje: Die Aufnahme hab ich nicht; dafür aber viele andere, darunter sein letztes Werk 'Easy', welches... [mehr]
fiedje: Die Aufnahme hab ich nicht; dafür aber viele andere, darunter sein letztes Werk 'Easy', welches... [mehr]