Passwort vergessen? Klicke hier
05.11.2009 | Dennis Wiesch
Es gibt wenige Instrumente, die man eher nicht im Jazz zu hören bekommt. Die Harfe zum Beispiel ist so eines, trifft man sie doch eher in der Klassik oder New Age Musik an.
Berühmte Kommilitonen von ihr waren unter anderem Donald Byrd und Kenny Burrell.
Um sich nach ihrem Studium einen Namen zu machen, organisierte Dorothy Ashby in Eigenregie viele Konzerte mit freiem Eintritt und trat auf diversen Tanzfesten und Hochzeiten auf. Als Folge wurden in den späten 50er Jahren Jazzgrößen wie Jimmy Cobb und Frank Wess auf sie aufmerksam und verpflichteten Sie, auf ihren Alben mitzuspielen. Um natürlich auch weiterhin Geld zu verdienen, tourte sie viel mit ihrem eigens gegründeten Trio, in dem auch ihr Ehemann mitspielte, stand zusammen mit Louis Armstrong auf der Bühne und nahm insgesamt zehn eigene Alben auf. Diese erschienen auf legendären Labels wie Cadet, Atlantic, Prestige und Savoy.Die zwei vielleicht einflussreichsten und wichtigsten sind meiner Meinung nach “Afro Harping” von 1968 und “The Rubayiat of Dorothy Ashby” von 1970, die beide auf Cadet Records veröffentlicht wurden.Wirklich herauszuheben ist auch ihre Version des aus dem Musical “The Sound Of Music” stammenden Songs “My favorite things”, welches vor allem durch die Interpretationen John Coltranes und Dave Brubecks, aber auch OutKast Berühmtheit erlangte.Ende der 60er Jahre zog Ashby nach Kalifornien und arbeitete eng mit Bill Withers zusammen. Durch Withers’ hervorragende Kontakte konnte sich Ashby schnell als gefragte und erfolgreiche Studiomusikerin etablieren. So wurde sie zum Beispiel von Stevie Wonder, Diana Ross, Earth, Wind & Fire, Dionne Warwick aber auch Barry Manilow engagiert.Und selbst nach ihrem zu frühen Tod 1986 ist Ashbys bezauberndes Harfenspiel immer noch präsent. Ihre Musik hatte in den frühen 90er Jahren einen nicht unerheblichen Einfluß auf die aufkommende Acid Jazz-Szene und wird auch heute noch gerne von vor allem amerikanischen HipHop-Künstlern wie Rahzel oder Commo gesampelt.Harfe ist schon ok, aber warum nicht mal Künstler vorstellen, die auch nicht so viele kennen, aber Wegbereiter sind. Z.B. Grant Green - super Jazzgitarrist, der sich auf den labeln Blue Note und auch Verve so richtig austoben konnte. Elvin Jones - bevor dieser mit Coltrane Ruhm erreichte - war einer seiner Drummer
Aktuelle Sendung:
Radio Podcast #009:
»Freistil die Zweite«
05.03.2010 | Dennis Wiesch
Alle Sendungen: Archiv
08.03.2010
Jan Obri
Möglicherweise DIE neue Stimme am Pophimmel. Camera Obscura machen aus blümerant glücklich.
Möchtest Du unseren Newsletter erhalten?
Strike: Die Tonbruket finde ich auch ganz toll.
Läuft bei mir seit Wochen rauf und runter.
Bin... [mehr]
Strike: Bin gerade durch Zufall auf eure Seite gestossen. Danke an Google!
Ausgezeichnete... [mehr]
Jon: Soul Jazz ist richtig gut.
Alleine wegen der umfangreichen und informativen Booklets lohnt... [mehr]
Markus Muffler: @John: Vielen Dank fuer die aufmunternden Worte. Wir versuchen unser Bestes. Das Team ist in... [mehr]
Anna: Vielleicht ist bei live Alben ja auch etwas anderes, wenn man vorher auf dem Konzert war. Denn... [mehr]