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01.12.2009 | Dennis Wiesch
Beim ersten Lesen des Buchtitels wird man erstmal etwas stutzig. Warum in aller Welt sollte man sich ein Buch über tote Musiker zulegen? Nimmt man sich allerdings ein wenig Zeit und denkt nochmals in Ruhe darüber nach, wird einem schnell bewusst, wie fantastisch die Idee zu dieser äußerst interessanten Lektüre ist.
In seiner mittlerweile dritten Ausgabe feiert die Berliner „Edition Observatör“ seine Idole und huldigt sie in diesem Buch. Sie verstehen „The Beat Goes On“ keineswegs als Trauerbewältigung, der Spaß an der Musik und das Lachen über teilweise besonders dämliche Todesumstände steht hier eindeutig im Vordergrund.
Auf etwa 480 Seiten sind in diesem Kalender, der in seiner Form und Aufmachung stark an ein typisches Gesangsbuch erinnert, mehr als 1100 tote Musiker aufgelistet. Zum Start jeder Woche gibt es den „Death of the week“, in dem die Redakteure in privaten Anekdoten dem Tod einzelner Musiker erinnern.
Am Ende des Buches gibt es zu diversen Musikern wie John Lennon, Kurt Cobain und Elvis Presley noch gesammelte Verschwörungstheorien und einen Statistikteil. Hier kann man erfahren, wie viele Drogenopfer (95) oder Selbstmorde (63, davon 16 durch einen Strick) es gab.
Manch einer mag „The Beat Goes On“ als makaber und unehrenhaft empfinden, für mich allerdings wird beim Durchblättern und Lesen ganz klar deutlich, mit wie viel Liebe zur Musik, Herzblut und Leidenschaft die Autoren dieses Buch zusammengestellt haben.
Weitere Infos und Bilder findet man auch unter www.tbgo.de.
22.08.2011
Jan Obri
Bezeichnender Song für meine wieder entdeckte Liebe zu 60s, Soul und R&B...
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