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05.09.2010 | Dennis Wiesch
Auch auf ihrem dritten Album beweist die 2003 in Staten Island gegründete Budos Band, dass sie zu Recht zu den beständigsten und aktuell wichtigsten Funk-Bands des Planeten zählt. Aufgenommen in einem Zeitraum von 48 Stunden in den »House of Soul«-Studios und erneut auf dem wegweisenden Daptone-Label – Heimat von Sharon Jones – erschienen, beweist diese Platte, dass gut gemachter Funk noch lange nicht zum alten Eisen gezählt werden darf.
Die Spielfreude und Eingespieltheit der Formation um den Frontmann und Bariton-Saxophonist Jared Tankel merkt man in jeder einzelnen gespielten Note. Will man dieses in einem Wort ausdrücken, würde ich »tight!« wählen.
In den letzten zwei Jahren hat die Budos Band mehr als 150 Live Gigs auf Festivals und während ihrer Clubtouren durch die USA, Kanada und Europa gespielt.
Ihr Sound ist geprägt von großen Bläsersätzen, fetten Grooves und einer prächtig harmonierenden Rhythmussektion. Das Ganze ist natürlich angereichert mit einer gehörigen Portion Soul. Einige der Songs, wie zum Beispiel der Opener »Rite of the Ancient«, könnten auch ohne weiteres auf den Soundtracks der Action-Filme des schwarzen Amerikas der 70er Jahre auftauchen.
Aber auch diverse Rockanleihen, HipHop-Beats, düstere Gitarrenriffs und afro-amerikansiche Rhythmen sind elementare Bestandteile dieses Albums. Ihren Stil bezeichnet die Band als »Staten Island Instrumental Afro-Soul«.
Schlusspunkt von »Budos III« bildet der Song »Reppirt Yad«, eine gut gemeinte Cover-Version des Beatles-Klassikers »Day Tripper«. Funk as good as Funk can be!
22.08.2011
Jan Obri
Bezeichnender Song für meine wieder entdeckte Liebe zu 60s, Soul und R&B...
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