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16.03.2010 | Dennis Wiesch
Auf dem englischen Label »Soul Brother« ist vor wenigen Wochen der dritte Teil einer außerordentlich guten Compilation-Reihe namens »Groove On Down Vol.3« erschienen. »Soul Brother« hat es sich seit seiner Gründung zur Aufgabe gemacht, sich auf das Wiederveröffentlichen alter Soul-, Disco und Funkklassiker zu spezialisieren. Dazu gehören neben vieler Vinylmaxis und Samplern auch Werkschauen von Artists wie Freddie Hubbard, Marlena Shaw, Leroy Burgess und Eddie Henderson, um nur einige zu nennen.
Die beiden Zusammenstellungen »Groove On Down 1 & 2« gehörten für mich in den letzten Jahren schon zum Maß aller Dinge, was geschmackvolle, stilsichere und qualitativ hochwertig zusammengestellte Alben betrifft. Der dritte Teil dieser Reihe fügt sich hier nahtlos ein. Wieder einmal wurde die selbsternannte Aufgabe, die labeleigenen Helden aus den großen Zeiten der Jazz, Soul und Funkmusik einem breiten Publikum nahe zu bringen, mehr als erfüllt. Neben einigen Raritäten und nur schwer zu findenden Songs ist auf dieser CD auch der ein oder andere Klassiker zu finden. Während der Fokus bei den ersten beiden Ausgaben mehr auf Underground Disco Boogie aus den späten 70ern und frühen 80ern lag, steht auf Teil 3 glasklar der Soul im Vordergrund.
Los geht's mit einer der schönsten Midtempo-Nummern, die Herbie Hancock je geschrieben hat ' »Stars In Your Eyes« und dazu sogar noch in der Extended Version! Über den über zehn Minuten langen R'n'B-Song »Come Down To Earth« von The Choice Four und das Disco Funk ' Brett »Do Your Dance« von Rhyze landen wir beim einstigen Clubhit »Happiness Is Just Around The Bend« von Cuba Gooding aus dem Jahre 1983.
Die nächsten Songs von Greg Henderson und Paul Simpson Connection konzentrieren sich eher auf den Groove und den Boogie. Für einen weiteren Höhepunkt auf »Groove On Down« zeichnet sich Tom Moulton, im Grunde der Erfinder des Remix und eine wahre US Discoproduzentenlegende verantwortlich: der 1979 produzierte elf Minuten lange Überhit »Don't Leave Me This Way« von Harold Melvin mit dem Gesang von Teddy Pendergrass (R.I.P.).
Als Letztes gibt es noch eine schöne beinahe schon Ballade von Candy Bowman und bildet den perfekten Abschluss dieser CD, die das Wort »Groove« zu Recht im Titel trägt.
Eine wohltuende Abwechslung im undurchschaubaren Dschungel, der sich Compilation-Markt nennt. Findet man auf fast jedem Sampler der 70er und 80er Jahre eh immer die üblichen Verdächtigen, entdecken sogar selbsternannte Experten hier auch mal den ein oder anderen bisher unbekannten Song.
21.08.2011
Jan Obri
Bezeichnender Song für meine wieder entdeckte Liebe zu 60s, Soul und R&B...
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Thomas H.: Hallo Markus Muffler, tolles Konzert. Danke fürs möglich machen. Es ist nun Zeit für mehr FZ... [mehr]
Stephan: Hi there, vielen Dank für das wundervolle Konzert gestern abend! Es war ein echtes Vergnügen... [mehr]
RTC: Panzerballett, ja, bei der Band geht auch so einiges [mehr]
Pianow: Wundervoll. Auch hier kann ich nur sagen: Gerne mehr! [mehr]
Pianow: Das ist einer meiner Lieblingspodcasts! Gerne mehr davon :) [mehr]