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08.02.2010 | Dennis Wiesch
Als Bassist des wunderbaren Esbjörn Svensson Trios (E.S.T.) erreichte Dan Berglund Weltruhm. Nun, etwa anderthalb Jahre nach dem tragischen Tod Svenssons hat Berglund eine Reihe Musiker um sich versammelt und mit ihnen sein Debutalbum »Tonbruket« aufgenommen. Tonbruket ist die schwedische Bezeichnung für große Workshops in denen Töne hergestellt werden.
Gemeinsam mit Johan Lindström (Gitarre), Martin Hederos (Piano) und Andreas Werliin (Drums) ist so ein Album entstanden, dass ganz klar immer wieder mal die E.S.T.-Vergangenheit durchschimmern lässt, aber auch von starken Einflüssen aus der Rockmusik geprägt ist. Geschrieben und produziert wurden alle Songs in gemeinsamer Arbeit, die Handschrift Berglunds ist aber unverkennbar. Besonders sein prägnantes Bassspiel zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Album und fasziniert ein ums andere mal.
Diverse Songs sind mit elektronischen Effekten durchsetzt und man hört deutlich, dass die Protagonisten Fans von Gruppen wie Yes, Radiohead aber auch Deep Purple sind. Schön wie auch immer mal Saiteninstrumente eingesetzt werden, um den Song auf eine höhere, manchmal auch unerwartete Ebene zu transportieren, die dem Album eine gewisse Frische verleihen.
»Tonbruket« ist ein Album, das sich dem Hörer erst nach mehrmaligem Hören voll und ganz erschließt. Selbst beim vierten und fünften Durchhören gibt es immer noch neues zu entdecken, man muss nur bereit dazu sein, sich auf die phänomenalen Klangwelten Berglunds einzulassen.
E.S.T. mag es nicht mehr geben, aber es ist gut zu wissen dass ihr Spirit und ihr unvergleichliches Gespür für wundervolle Melodien durch die damals Mitwirkenden weiterhin in die Welt transportiert werden. Ein beeindruckendes Debüt!
Wir freuen uns außerordentlich auf den Auftritt von Dan Berglund’s Tonbruket auf dem Between the Beats Jazz-Festival am 25.09.2010!
Weitere Infos und Tickets gibt es hier.
Ich höre soeben "Song for E" aus eurem aktuellen Radio Podcast und bin emotional sehr berührt. Dieser Song geht unheimlich unter die Haut und ergreift mich gerade zutiefst. Ich vermute, dass das gesamte Album von Dan Berglund emotional sehr fesselnd und bewegend ist und freue mich schon auf mehr Songs.
Danke für die Hörprobe in eurem Podcast und danke für die CD-Kritik.
Ein wunderbares Album und meiner Meinung nach hört man Einflüsse von Stoma Yamashta, der mit seiner Band ' Go' auch Rockmusik mit Jazzeinflüssen und diesen sphaerischen Klängen spielte. Danke der guten Kritik habe ich die CD erstanden.
Hallo Fiedje,
freut mich sehr dass Dir die CD auch so gut gefällt.
Die Musik von "Go" muss ich mir wohl umgehend mal anhören. Danke für den Tipp!
Strike
09.03.2010 | 11:04
Die Tonbruket finde ich auch ganz toll.
Läuft bei mir seit Wochen rauf und runter.
Bin Berglund sehr dankbar, dass er ESTs Geist weiterleben lässt.
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»Freistil die Fünfte«
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und Markus Muffler
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26.07.2010
Dennis Wiesch
Eines der prägendsten Piano-Jazz-Stücke ever! Monk in Hochform.
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fiedje: Super Kritik , die genau das aussagt, was die CD hergibt. Hoffe mal, das motiviert viele, sich... [mehr]
Dennis Wiesch: Das Album "Easy" ist mir wiederum leider kein Begriff. Ich beschäftige mich gerade... [mehr]
Fiedje: Was früher GrantGreen war ist heute sicherlich Lee Ritenour.Sein neues Album '6 string theory'... [mehr]
fiedje: Die Aufnahme hab ich nicht; dafür aber viele andere, darunter sein letztes Werk 'Easy', welches... [mehr]
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