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05.02.2010 | Dennis Wiesch
Endlich ein neues Album vom up and coming Soul-Star Jose James! Nach seinem beeindruckenden Debütalbum »The Dreamer« aus dem Jahre 2006 bringt James nun endlich den Nachfolger »Black Magic« auf den Markt. Veröffentlicht ist es auf Gilles Petersons Label »Brownswood«, welches schon das ein oder andere Mal ein sicheres Gespür für Talente und bis dato unbekannte Künstler hatte.
In der jüngeren Vergangenheit hat Jose James auch durch seine beeindruckenden Gastauftritte auf den Alben von Jazzanova, Nicola Conte und Basement Jaxx auf sich aufmerksam machen können.
Für die Produktion seines zweiten Albums hat sich der in Brooklyn aufgewachsene Sänger tatkräftige Unterstützung bei so interessanten Musikern wie den HipHop-/ Elektronikaproduzenten Flying Lotus und DJ Mitsu the Beats, dem Pianisten Gideon van Gelder sowie dem House-Gott schlechthin, Kenny Dixon Jr. geholt.
Jose James, geboren 1983, nennt Nat King Cole, Marvin Gaye und John Coltrane als seine größten und wichtigsten Einflüsse, was beim Hören dieses Albums nur all zu deutlich wird. Eine riesige Portion Soul, ein wenig Jazz und hier und da ein HipHop-Beat machen dieses Album zu allem anderen als eine weitere glatt gebügelte Mainstream-Produktion. »Black Magic« hat Ecken und Kanten, hier herrscht noch Mut zum Experimentieren und es wird nicht direkt auf die potentielle Chartplatzierung geschielt. Es schafft, Stimmungen hervorzurufen, egal ob Glück, Zufriedenheit, Liebe oder Sehnsucht.
Direkt der Opener »Code« zeigt ganz klar, wo die Reise hingehen wird. Der Beat fesselt einen direkt und macht Lust auf viel viel mehr. Insgesamt ist »Black Magic« wesentlich souliger und weniger jazzy als der Vorgänger geworden, beinhaltet einige wundervolle Balladen wie »Promise in love«, »Blackmagic« oder »Save your love for me«, aber auch eher beatlastige Songs wie »Warrior« und »Made for love«.
Es ist gut zu wissen, dass es neben den gerade überall runter genudelten Schmachtfetzen wie Michael Buble und Jamie Cullum auch noch eine Alternative gibt. Der Untergrund lebt!
22.08.2011
Jan Obri
Bezeichnender Song für meine wieder entdeckte Liebe zu 60s, Soul und R&B...
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