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Triosence ist ein deutsches Jazztrio, bestehend aus den Musikern Matthias Nowak am Bass, Stephan Emig am Schlagzeug und dem 1979 geborenen Bernhard Schüler, Pianist und Kopf des Trios. Alle drei sind studierte Musiker, können auf langjährige Erfahrungen in den verschiedensten Formationen zurückblicken und konnten in den Jahren 2000 und 2001 den begehrten Bundespreis »Jugend Jazzt« gewinnen.
Das erste Mal richtig auf sich aufmerksam machte die Formation im Jahre 2002 mit ihrem Debütalbum «First Enchantment”. Ein Album dass die Musikwelt durch ein sehr fantasiereiches Klavierspiel und ein durchweg perfekt aufeinander abgestimmtes Trio begeisterte. Die einzelnen Stücke sind beinahe durchweg Balladen, begeistern gelegentlich durch Tempowechsel und bieten den Musikern jeweils viel Raum für Improvisationen und Soli. Die komplett von Bernhard Schüler eigens komponierten Songs durchzieht eine eher melancholische Grundstimmung und ist von anmutig schönen Melodien durchsetzt.
Dieser rote Faden wurde dann auf dem Nachfolgewerk «Away For A While” wieder aufgenommen und schön weitergeführt. Auch dieses Album strahlt nur so vor Spielfreude und Lebendigkeit, die Songs sind sehr eingängig, beschwingend und lassen viel von Schülers Kreativität durchblicken. Kein Song klingt wie der andere und es ist eine angenehme Weiterentwicklung herauszuhören.
Ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte Triosence dann im Jahr 2008 mit der Platte «When you come home”. Der Sound und die Arrangements wurden nochmals verfeinert, zu den Aufnahmen reiste man extra nach Oslo zu dem norwegischen Toningenieur Jan Erik Kongshaug, der sich vor allem durch seine Arbeit für das Label ECM einen Namen gemacht hat. Dieses Album öffnet sich dem Zuhörer mehr als seine Vorgänger, eine gewisse Leichtigkeit durchschwingt die CD von Anfang bis Ende. Auch hier stammt jedes Stück aus der Feder von Bernhard Schüler und man fragt sich langsam im positiven Sinne, wo das alles noch hinführen soll. Schon seit längerem werden Vergleiche zu dem legendären Esbjörn Svensson Trio laut, die in gewisser Weise auch gerechtfertigt scheinen, aber letzten Endes Triosence doch für einen sehr eigenständigen und breitgefächerteren Sound stehen.
Triosence - My best Friend
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Triosence - Something New
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22.08.2011
Jan Obri
Bezeichnender Song für meine wieder entdeckte Liebe zu 60s, Soul und R&B...
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