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Er kommt aus dem Schwarzwald, lebt in Berlin und arbeitet international mit unzähligen renommierten Künstlern. Seine Karriere begann Sebastian Studnitzky als reiner Jazztrompeter, doch im Laufe seines musikalischen Werdegangs hat er viel mehr Türen aufgemacht: Er ist zuhause in unterschiedlichen Musikstilen und hat sich zu einem unverwechselbaren Multiinstrumentalisten entwickelt. Als Trompeter, Pianist und Keyboarder hat Sebastian Studnitzky mit seinem neuen Album »EGIS« seinen ganz eigenen Sound weiterentwickelt. Es ist Jazz – und es ist viel mehr. Jenseits der Frage nach Stilistik ist Studnitzkys Musik geprägt durch seinen speziellen Sound, durch eine spezielle Art der Emotion und auch Reduktion, die vieles hörbar und erlebbar macht – ganz unmittelbar. In jedem Song gelingt ihm die Balance zwischen enormer Emotionalität der Musik und der geplanten Spontaneität einer Aufnahme.
„Wenn ich die Stücke komponiere, höre ich schon direkt den Sound, in dem sie klingen sollen“ sagt Studnitzky. Alles muss stimmen: die Instrumentierung, die Atmosphäre des Raumes und der individuelle Input der Mitmusiker. Für sein aktuelles Album hat der Berliner sich mit den beiden Musikern Paul Kleber am Kontrabass und Sebastian Merk am Schlagzeug zusammengetan. Bei einigen Songs hat Studnitzky alle Instrumente selber eingespielt. Ob mit der Trompete oder am Klavier prägt er die Stücke durch seine ungewöhnliche Klangfärbung: schlicht, weich, fließend und zurückgenommen, aber nicht minder intensiv und eindringlich. Sein individuelles Spiel jenseits von stilistischen Scheuklappen ist es auch, das den Musiker Studnitzky zu einem viel gefragten und profilierten Sideman auf internationalen Bühnen gemacht hat – so spielt er u.a. mit Nils Landgren, Wolfgang Haffner, Jazzanova, Rebekka Bakken, Helmut Hattler und Joy Denalane und treibt seine Projekte voran – wie z.B seine eigene, jazzpreisdekorierte Formation Triband. Sein Sound also, seine kreative Unruhe, seine musikalische Bandbreite, seine Genauigkeit und seine Energie zeichnen den Musiker Sebastian Studnitzky aus – »EGIS« macht all das hörbar: unaufdringlich eindringlich.
Studnitzky - May
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Studnitzky - Dizzy Days
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