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Geboren ist Malia in Malawi, einer winzigen ostafrikanischen Republik. Malias Mutter war Afrikanerin, ihr Vater Engländer, und diese Konstellation, diese Mischung aus Schwarz und Weiß setzte den Grundtenor für ihr Leben. Gegen Ende der achtziger Jahre zog die Familie aus politischen Gründen ins Exil nach London. Die vierzehnjährige Malia entdeckte eine vollkommen neue Welt und suchte Zuflucht bei der Musik: entgegen dem damaligen Wave Trend fand sie den Jazz – seine Entdeckung war eine regelrechte Offenbarung für sie. Besonders die Stimmen von Sarah Vaughan, Ella Fitzgerald und Billie Holiday berührten sie sehr und ihr wurde schlagartig klar, dass auch sie früher oder später Sängerin werden würde.
In ihrer weiteren Entwicklung schlug sie sich als Backgroundsängerin in Popbands durch und machte ihre ersten Erfahrungen mit dem Musikbusiness. Gemeinsam mit einem Pianisten trat sie in Bars auf, organisierte eigene Auftritte und engagierte Begleitmusiker. In New York traf sie den Produzenten André Manoukian. In gemeinsamer Arbeit entstand im Jahre 2002 ihr Debütalbum «Yellow Daffodils”, ein Werk, das Malia unversehens in die oberste Liga junger Sängerinnen katapultierte. Malia ist der Traum eines jeden Komponisten", schwärmt André Manoukian. "Sie kann einfach alles singen, Jazz, Pop, Gospel, Soul – einfach alles.«
Malias Stimme hat etwas Zerbrechliches, eine gewisse Zurückhaltung und Unschuld. Das ist weit mehr als reine Technik. Einerseits geht sie die Melodie direkt an und hält sich an sie, andererseits drückt sie trotzdem den Songs ihren ganz eigenen Stempel auf. Sie verkörpert eine unglaubliche Mischung aus klassischer Zeitlosigkeit und höchst brisanter Modernität. Den Charme dieser außergewöhnlichen Stimme kann man kaum besser beschreiben. Und dass Malia keine Eintagsfliege ist, konnte sie mehr als eindrucksvoll auf ihren beiden nächsten Alben »Echoes of Dreams« aus dem Jahr 2004 und »Young Bones« (2007) unter Beweis stellen.
Malia - City Promises
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Malia - Richer than Bill Gates
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22.08.2011
Jan Obri
Bezeichnender Song für meine wieder entdeckte Liebe zu 60s, Soul und R&B...
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