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18.09.2010 | Dennis Wiesch
Am 25.09. wird mit noJazz eine Band auf dem Between the Beats Jazz-Festival auftreten, die keinem Genre richtig zuzuordnen ist. noJazz verbinden Funk, Jazz, Weltmusik, Soul und elektronische Beats zu einem Sound und Groove, dem nur schwer zu widerstehen ist. Die Musik der Franzosen bildet den perfekten Abschluss unseres dreitägigen Festivals, denn das Stillsitzen wird bei dieser Musik, die ordentlich in die Beine und Hüften geht, schwerfallen. Neben der äußerst filigranen Spielweise der fünf Musiker überzeugt vor allem auch der fantastische Groove! Dennis Wiesch konnte mit der Band ein kleines Interview führen:
Die Kernformation wird gebildet von Pascal Reva (Schlagzeug), Phil Slam (Saxophon) und Balatman (Keyboards und Sampler).
Wir sind schon seit langer Zeit sehr gute Freunde und hatten in der Vergangenheit regelmäßig in verschiedenen Formationen und Bands zusammen gespielt. Irgendwann war dann der Zeitpunkt gekommen, an dem wir einfach nur noch unser eigenes Ding machen wollten.
Der Name ist während einer Jam-Session kurz vor unserem ersten Auftritt entstanden. Wir wollten sowohl in wie auch außerhalb der Jazzmusik sein und wir dachten einfach, dass sich der Name gut eignen würde, dies zu beschreiben. Zusätzlich ist er - genau wie unsere Musik - provokant und in jeder Sprache verständlich.
Das ist gar nicht so einfach. Es ist eine Fusion und ein Mix aus den verschiedensten Sounds, Klängen, Grooves und Ländern und natürlich viel Jazz-Improvisation!
Wir alle hören viel verschiedene Musik. Das reicht von Prince und Stevie Wonder zu Bebop, Kenny Garrett, Me'shell Ndegeocello über Weather Report bis hin zu Arcade Fire. Sehr eklektisch eben!
Das kommt natürlich immer ganz auf den Ort und das Publikum an. Wesentliche Bestandteile sind auf jeden Fall viel Energie und Spaß, der sich durch die verschiedensten Musikrichtungen, die wir präsentieren, ziehen wird. Wenn das Publikum Spaß hat und am Ende sogar noch tanzt, dann sind auch wir zufrieden!
Zum Glück ist sie sehr kreativ. Es gibt endlich eine neue, junge Generation an Musikern, die es auch schafft, ihren eigenen Sound zu entwickeln und sich von dem typisch alten amerikanischen Jazz abzukehren. Zumindest macht es auf mich so den Anschein.
Wie oben schon erwähnt, konzentrieren wir uns gerade stark auf unser zehnjähriges Jubiläum, dass mit vielen Special Guests Anfang nächsten Jahres gefeiert werden soll. Aus den Aufnahmen werden wir dann eine Live-CD zusammenstellen!
21.08.2011
Jan Obri
Bezeichnender Song für meine wieder entdeckte Liebe zu 60s, Soul und R&B...
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