Zum Tod von George Russell

Geschrieben von Dennis Wiesch am 29. Juli 2009 | Abgelegt unter Allgemein, Musik

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Wir bedauern sehr den Tod des großartigen Jazzkomponisten, Produzenten und Pianisten George Russell.

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Mit seinen Werken reiht er sich mühelos in die Reihe großer anderer Produzenten wie Rudy van Gelder und Teo Macero ein.

In seiner Schaffenszeit arbeitete er mit vielen Musikern wie Max Roach, Dizzy Gillespie, Don Cherry, Gil Evans und Jan Garbarek zusammen und zeichnet sich verantwortlich für das neue Maßstäbe setzende Buch  “The Lydian Chromatic Concept Of  Tonal Organization“. Erschienen 1953, beeinflußte es Miles Davis bei den Aufnahmen seines Albumklassikers “Kind Of Blue”.

In den 80er Jahren bekam er für sein Album “The African Game” sogar zwei Grammy-Nominierungen.

Ein interessantes Video über sein Schaffen gibt es hier.

Russell verstarb am Montag im Alter von 86 Jahren in Boston / Massachusetts.

Montreux Jazz Festival 2009 - 06/07/2009: SMV - 09/07/2009: Raphael Saadiq

Geschrieben von Markus Muffler am 16. Juli 2009 | Abgelegt unter Allgemein, Konzert

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Letzte Woche war eine tolle Woche in Montreux. Überhaupt scheint sich Claude Nobs von Jahr zu Jahr immer wieder selbst zu übertreffen, was die Qualität und Vielfalt des Festivalprogramms betrifft.

In der vergangenen Woche war ich zwei Mal beim Montreux Jazzfestival. Am 6.7. spielten in der Miles Davis Hall Stanley Clarke, Marcus Miller und Victor Wooten unter dem Kürzel SMV und am 9.7. an gleicher Stelle Raphael Saadiq mit seiner Band.

Es ist etwas ganz Besonderes, wenn man mit SMV drei der weltbesten Jazzbassisten in einer Gruppe in einem Konzert erleben darf. Als das Trio im vergangenen Jahr seine Platte Thunder herausbrachte, waren meine Erwartungen hoch und wurden dennoch übertroffen. Drei E-Bässe virtuos vereint, mal als groovender Rhythmusteppich, mal als technisch brillant gespieltes Melodieinstrument. Großartig!

Live sind SMV dann noch besser, eben wegen der Freiräume  für technisch aberwitzige, kreative Improvisationen. Die drei Bassgiganten eröffneten natürlich mit dem hymnischen “Heroes des las Frecuencias Bajas” gefolgt von “Thunder”, dem Titelstück der aktuellen CD. Jeder dieser drei großartigen Musiker zeigte von Anfang an seinen ureigenen Spielstil. Stanley Clarke spielt einen eher weichen E-Bass, so wie man ihn bereits von seinen Zeiten bei der Fusion-Supergruppe “Return to Forever” kannte. Marcus Miller’s Stil ist sehr groovy und funky und Victor Wooten ist technisch so brillant, daß mir bei seinen Soli teilweise der Mund vor Staunen offen blieb. Trotz oder gerade wegen der individuellen Klasse ist das gemeinsame Spiel dieses Trios live so wunderbar harmonisch. Highlights waren für mich der Miles Davis Klassiker “Tutu”, sowie “Beat it”,  eine sehr bewegende Hommage an Michael Jackson. Was für ein großartiges Konzert!

Wunderschön war auch der Auftritt von Raphael Saadiq am 9.7., ebenfalls in der Miles Davis Hall. Auch er hat meiner Meinung nach im vergangenen Jahr eine ganz besondere CD heraus gebracht. The Way I See It ist eine Hommage an die “guten alten” Motown/Stax Zeiten. Raphael Saadiq bringt diesen zeitlos schönen Sound mit neuen wie auch klassischen Kompositionen mit seiner Stimme und seinem Soul auf den heutigen Stand, ohne dabei verkrampft zu wirken. Wie es sich für einen Soulabend im “alten Stil” gehört, trat die Band in Montreux in Anzügen auf. Raphal Saadiq spielte faktisch sein jüngstes Album durch, wobei er von Anfang an zeigte, daß dieser sehr berührende Old-School Sound zeitlos klassisch ist. Besonders schön fand ich die Slownummern “Oh Girl” und “Sometimes” vom neuen Album. Auch bei diesem Konzert gab es eine sehr bewegende Verbeugung vor Michael Jackson. Raphael Saadiq interprierte “ABC” von den Jackson Five, was sich so passend in diesen wunderbaren Soulabend einfügte.

Green Music Initiative

Geschrieben von Sebastian Backhaus am 14. Juli 2009 | Abgelegt unter Konzert, Musik

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Die Musik- und Entertainmentindustrie ist in vielen Bereichen (wie z.B. Produktion, Distribution, Abspielen, Aufführen) ziemlich energieintensiv. So verursachte z.B. die Musikindustrie im Jahr 2007 in Großbritannien Emissionen von 540.000 Tonnen CO2. Dies entspricht den jährlichen Emissionen einer Stadt mit 54.000 Einwohnern oder dem CO2-Ausstoß von 180.000 Autos pro Jahr. (Quelle: UK Music Industry Greenhouse Gas Emissions for 2007, University of Oxford). Die deutschsprachige Musik- und Entertainmentbranche ist in Summe sogar noch größer als die britische. Dringend nötige Reduktionsstrategien werden bis jetzt noch nicht auf breiter Basis umgesetzt.

Um diese Probleme in Angriff zu nehmen wurde Ende letzten Jahres die GREEN MUSIC INITIATIVE in Berlin gegründet. Die Initiative ist eine nationale Plattform zur Förderung einer klimaverträglichen Musik- und Entertainmentbranche.

Die Vision der GREEN MUSIC INITIATIVE ist eine zukunftsfähige Musikbranche mit Vorbildcharakter in der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Die Initiative dient dabei als nationale Plattform zur Förderung einer klimafreundlichen Musik- und Entertainment-Branche durch die Initiierung und Realisierung von gemeinsamen Aktivitäten. Ziel ist die Reduktion der CO2-Emissionen in allen Bereichen. Jährlich wird sie den Green Music Award für herausragende Leistungen für eine klimafreundliche Musik- und Entertainment-Branche verleihen. Ausgezeichnet werden hierbei Künstler, Unternehmen oder Ideen, die im Sinne einer CO2-Reduktion vorbildhafte Strategien erfolgreich umgesetzt haben.

Am 2. Juli 2009 fand in Berlin der erste Roundtable mit dem Thema “Wie grün kann die Musik werden? Perspektiven einer klimaverträglichen Musik- und Entertainmentbranche” statt. Das gesamte Programm und die Vorträge kann man sich hier ansehen. Der erste Roundtable hatte zum Ziel die Initiative vorzustellen und über das weitere Vorgehen zu berichten. Die GREEN MUSIC INITIATIVE hat aus der englischen Studie “UK Music Industry Greenhouse Gas Emissions for 2007” drei Hauptthemenfelder herausgearbeitet, die in den Fokus der Aktivitäten gerückt werden. Hauptsächlich wird es um Verbesserungen in den Bereichen 1.) “Life Cycle Emission” von Tonträgern 2.) Energieeffizienz bei Veranstaltungen, Festivals und Clubs und 3.) den CO2-Ausstoß von Künstler-Reisen und Festivalbesuchern gehen. Dass Verbesserungen in diesen Bereichen auch direkt zu Kosteneinsparungen führen können, liegt im Grunde auf der Hand.

In Zukunft ist z.B. auch ein Leitfaden für klimafreundliche Veranstaltungen, Festivals und Clubs geplant. Das österreichische Lebensministerium hat zum Thema umwelt- und klimafreundliche Veranstaltungen bereits vor einiger Zeit einen Leitfaden auf den Weg gebracht. Zur Veröffentlichung bitte hier entlang.

Die Sendung tracks von arte hat sich übrigens auch schon dem Thema klimafreundlicher Veranstaltungen gewidmet:

Konzertbericht Blur live @ Hyde Park London 03.07.2009

Geschrieben von Dennis Wiesch am 8. Juli 2009 | Abgelegt unter Allgemein, Konzert, Musik

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Letzte Woche Freitag hatte das Warten endlich ein Ende. Nach sechs Jahren Funkstille standen sie endlich wieder zusammen auf der Bühne. Die Band, die in den 90er Jahren vor allem die britische Pop- und Rockmusik wie kaum eine andere Band so nachhaltig beeinflußt hat. Die Rede ist von Blur. Und sie hätten sich für diese Reunion wahrlich keinen besseren Ort als den Londoner Hyde Park aussuchen können.

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Natürlich waren die Mitglieder nicht ganz verschwunden, sie widmeten sich eher ihren eigenen Projekten. Der umtriebigste ist und war Damon Albarn, der Leadsänger. Der mit seinen Nebenprojekten Gorillaz, The Good, The Bad & The Queen, einem Soloalbum, Beteiligung an einem Label und Filmmusik-Kompositionen sicherlich gar nicht zur Ruhe kam. Graham Coxon, Gitarre, zeichnete sich in der Zeit für zwei eigene Alben verantwortlich und Alex James, Bass, kümmerte sich eher um die Förderung von Nachwuchsmusikern. Einzig Dave Rowntree, Schlagzeug, ging einem eher bürgerlichen Beruf nach.

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Angekündigt wurde das Konzert äußerst unerwartet im Dezember 2008. Die 50.000 Karten waren nach nicht mal zehn Minuten ausverkauft. Schnell wurde ein Zusatzkonzert organisiert und Auftritte bei Glastonbury und T in The Park sowie diverse kleine Clubgigs bekannt gegeben. Dem ganzen die Krone aufsetzen sollte ein unangekündigter Auftritt in Londons ruhmreichem Plattenladen “Rough Trade“, der natürlich aus allen Nähten platzte.

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Das Wetter an diesem Nachmittag im Hyde Park war wie gemalt für dieses Mini-Festival, blauer Himmel und Sonne so weit das Auge reichte. Vor Blur spielten noch vier Vorbands: Deerhoof, Florence & The Machine, Amadou & Mariam und Vampire Weekend. Von etwas schräger zu gefälliger Popmusik über tanzbare Weltmusik bis hin zu leicht melancholischem und folkloristischen Indiepop war alles dabei und stimmte gut ein auf das, was dann kommen sollte.

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Um 20.20 Uhr Ortszeit war es dann endlich soweit: unter nicht mehr enden wollendem Jubel brechen die prägnanten Gitarrenriffs von “She’s So High” aus ihrem Debutalbum “Leisure” über uns nieder. Ein Strahlen und ein Gefühl der Glückseligkeit umgibt mich und wird mich die nächsten 2 1/4 Stunden auch nicht mehr loslassen. Die Band klingt besser denn je, harmoniert als hätte es nie eine Pause gegeben, steckt mit ihrer Spielfreude das Publikum direkt an und gibt den Takt vor. Die Bühnenpräsenz des mittlerweile doch etwas gealterten Damon Albarn beeindruckt wie eh und je und jeder im Hyde Park frisst ihm aus der Hand. Die Zeit bis zum Ende des Konzertes rauscht an mir vorbei wie im Flug. Kein Hit wird ausgelassen: “Girls & Boys“, “Tender”, “Park Life”, “Country House”, “End Of A Century”, “Beetlebum”, “To The End”, “Coffee & TV”, alles wurde gespielt. Aber auch eher unerwartete Songs wie zum Beispiel “Death Of A Party” oder “Trimm Trabb” kamen zu Ehren und begeisterten mich fast noch mehr wie die üblichen Verdächtigen. Durch diverse Großbildleinwände und vielen auf dem ganzen Gelände verteilten Boxentürme war der Sound überall einwandfrei und die Bandmitglieder auch gut zu erkennen.

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Zum Abschluß durfte natürlich Blur’s größter Hit, “Song 2“, nicht fehlen. Ein Song, den ich eigentlich noch nie so richtig leiden konnte, mich aber in diesem Moment an diesem Ort bei diesem Ereignis genauso wie alle anderen völlig mitgerissen hat. Den krönenden Abschluß besorgte dann das wunderschöne “The Universal“, das nochmals Gänsehaut erzeugte und uns erschöpft, aber glücklich, in die Londoner Nacht entließ und uns dieses außergewöhnliche Ereignis nie vergessen lässt.

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Was mich so sehr beeindruckte war, dass Blur auch nach sechs Jahren Pause nach wie vor in der Lage ist, allen zu demonstrieren wer immer noch der Chef in Sachen Britpop ist. Blur stehen einfach für einen sehr kreativen, vielfältigen, unnachahmlichen Sound, der trotz allem Wiedererkennungswert hat, ohne sich dabei zu wiederholen oder zu langweilen. Eine Tatsache, die mir beim “Nachwuchs” wie z.B. den Arctic Monkeys, Bloc Party, Maximo Park und wie sie alle heißen, noch nicht aufgefallen ist.

R.I.P. Michael Jackson

Geschrieben von Dennis Wiesch am 26. Juni 2009 | Abgelegt unter Musik

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Auch wir vom Between the Beats-Team sind schockiert, voller Anteilnahme und können es immer noch nicht so ganz glauben, dass Michael Jackson tatsächlich von uns gegangen ist.

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Hier zwei Links zu Youtube-Videos, die zum einem seine unglaublichen Performance-Künste veranschaulichen, aber auch sehr schön zeigen, was für eine Wirkung er auf sein Publikum hatte und welch enorme Magie er auf der Bühne verkörperte.

Live 2001 in New York

Live bei den MTV Video Music Awards 1995

Vielen Dank für all die inspirierende, großartige und unvergessliche Musik.

Online-Petition gegen kulturfeindliche GEMA-Regelungen

Geschrieben von Dennis Wiesch am 22. Juni 2009 | Abgelegt unter Allgemein, Musik

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Seit einigen Tagen kursiert im Internet diese Meldung.

Den Text habe ich von Karin von Subotage Entertainment übernommen:

Gema Ifpi in Online-Petition gegen kulturfeindliche GEMA-Regelungen

Quelle: http://cartoons.manniac.de/

Wie Sie wissen, hängt Wohl und Wehe der kleinen lokalen Musikszene davon
ab, bei Veranstaltungen Gewinn zu machen, d.h., die Kosten überschaubar
zu halten. Ein großer Kostenfaktor sind die GEMA-Gebühren. Nun ist die
GEMA prinzipiell eine sehr sinnreiche Einrichtung, allerdings sind die
derzeitigen Abrechnungs- und Verteilungsmethoden sehr zum Nachteil von
uns “Kleinen” (Veranstaltern wie Urhebern). Das liegt daran, dass nur
die “Großen” im Vorstand sitzen.

Nun ist es so, dass die Umsätze und Gewinne aus dem Verkauf von Tonträgern seit einigen Jahren massiv eingebrochen sind. Die GEMA kriegt das natürlich auch zu spüren und setzt nun auf den einzigen Musik-Sektor, in dem überhaupt noch Geld zu verdienen ist, nämlich die Live-Musik. Vielleicht haben Sie in den vergangenen Monaten mitbekommen, dass die GEMA beabsichtigt, ihre  Gebühren um 600% zu erhöhen (das ist kein
Witz!!! nachzulesen u.a. unter:
http://www.handelsblatt.com/technologie/…nt-mehr;2136841
und http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,604491,00.html

Die Begründung dafür lautet sinngemäß, dass die Internet-Piraterie
Schuld an der Misere ist.

In Wirklichkeit ist es so, dass die Abrechnungsmethoden der GEMA
jahrzehntelang gut funktioniert haben, aber für das neue
Internet-Zeitalter nicht zeitgemäß sind.

Deshalb haben einige Menschen eine Petition beim deutschen Bundestag
eingereicht, auf dass dieser die Abrechnungsmethode der GEMA überprüfe.

Der Text der Petition fordert den Bundestag dazu auf, zu beschließen,
dass “das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz,
Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende
Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für
Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder,
Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der
Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.”

Es wäre nun nett, wenn Sie diese Petition ebenfalls unterzeichnen (Das geht online) und diese Info an alle Bekannten weiterleiten würden.

Machen Sie bitte unbedingt mit! Innerhalb von drei Wochen muss die Online-Petition 50 000 Mitzeichnungen erhalten, um vor dem Deutschen Bundestag angehört zu werden.

Bitte opfern Sie diese drei Minuten für unsere Sache!

Sollte es die GEMA schaffen, diese (oder auch nur eine ähnliche)
Gebührenerhöhung durchzusetzen, können Sie sich ausmalen, wer in
Deutschland künftig überhaupt noch Live-Musik veranstalten wird.

Hier der Link zur Petition. Man muss sich registrieren, aber das geht schnell.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517

Jazz-Cover und ihre Designer

Geschrieben von Dennis Wiesch am 18. Juni 2009 | Abgelegt unter Allgemein, Between the Beats, Design, Musik

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Meine Freundin ist vor ein paar Tagen auf die Internetseite Hardformat gestoßen, ein Blog über Musikdesign. Auf dieser Seite gibt es  tolle Bildergalerien mit LP- und CD-Covern aus dem Jazz, aber auch aus anderen Genres und viele Informationen zu den Fotografen und Designern dieser Werke. Hardformat existiert seit etwas mehr als zwei Jahren und wird von den beiden Londonern Colin Buttimer und Justin Amphlett betrieben.

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Hintergrund ist es, auch auf den Wert des physischen Tonträgers hinzuweisen. Denn eine MP3 wird ein schönes stilvolles Cover einfach nie ersetzen können. Dabei wird sich nicht nur auf staubiges Design aus den früheren Tagen des Jazz beschränkt, sondern auch modernere Designs, wie z.b. die von Radiohead und Factory Records (New Order, Joy Division und Roxy Music, allesamt entworfen von Peter Saville) finden hier ihre Erwähnung.

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Konzept von Hardformat ist es, nicht die eh schon offensichtlich guten und bekannten Cover wie z.B. “Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band” von den Beatles aufzulisten, die eh schon überall auftauchen und in jedem Buch über Albumcover enthalten sind. Sondern gerade eben Cover, die gerne unerwähnt bleiben, aber den musikalischen Inhalt des Tonträgers oft wesentlich eindrucksvoller wiederspiegeln, werden hier gewürdigt und hervorgehoben.

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Ein wirklich interessanter Künstler, der auf Hardformat auftaucht, ist Reid Miles, der viele Blue Note Cover, wie unter anderem auch Free Form von Donald Byrd, ein Album dass wir in unserem Blog mal verlost haben, entworfen hat.

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Klicken Sie sich einfach mal durch, es lohnt sich!

Enthüllung des Screendesigns

Geschrieben von Markus Muffler am 12. Juni 2009 | Abgelegt unter Allgemein, Between the Beats

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Nachdem wir im März unser Logo vorgestelllt haben, deuten wir Ihnen heute an, wie die Startseite unserer finalen Website aussehen wird. Wir hoffen mit den Farben, Schriften und sonstigen graphischen Elementen, unserer Philosophie einer Nische fernab des Mainstream, gerecht geworden zu sein.
Auf unserer Teaser-Seite können Sie in der linken und rechten oberen Ecke einen Blick auf die fast fertige Webseite werfen!
Wie Sie sehen, haben wir unseren Radio-Player prominent platziert. Mit unseren Radio-Features und Radio-Shows wollen wir Ihnen spannende und überraschende Beispiele von Musik fernab des Alltäglichen vorstellen. Ansonsten sehen Sie auch schon recht gut, welche Farben und welcher Stil unsere Seite kennzeichnet.
Über ihr Feedback in unseren Kommentaren würden wir uns sehr freuen!

Portale zum Plattenkauf

Geschrieben von Dennis Wiesch am 28. Mai 2009 | Abgelegt unter Allgemein, Musik

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Kennen Sie nicht auch dieses Gefühl, etwas unbedingt haben zu müssen weil einem ein ganz bestimmter Song nicht mehr aus dem Kopf gehen will? Oder man stößt durch Zufall auf längst vergessene Künstler und Alben, die man im CD-Laden um die Ecke nicht mehr bekommt und einem in diesem Fall ein lausiges MP3-File nicht ausreicht? Der erste Schritt in solch einem Fall ist normalerweise Ebay. Aber mir ergeht es oft so, dass ich dort nicht fündig werde, oder einfach keine Lust auf nerviges Ersteigern habe. Durch etwas Recherche bin ich vor einiger Zeit auf zwei höchst interessante Portale gestoßen, die genau das bieten was ich brauche: Musicstack und Gemm.

Auf beiden Portalen findet man einfach alles. Es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt, und das in so ziemlich jedem Format und in jeder Preislage. Alle Händler die hier aktiv sind, bieten ihre Tonträger zum Festpreis an. Dieser ist zwar manchmal sehr stolz, aber Qualität und Rarität hat nun mal seinen Preis und man kann sich sicher sein, nicht wie bei Ebay (Preistreiberei ist das Zauberwort), übers Ohr gehauen zu werden oder vor lauter Mitbieten den Überblick zu verlieren.

Header in Portale zum Plattenkauf

Musicstack existiert seit 1997 und bietet über 25 Millionen Tonträger zum Verkauf an. Mit einer einfachen Suchmaske und wenigen Klicks bekommt man direkt eine gute Übersicht über alle gesuchten Titel inklusive Zustandsbeschreibung, Preis und Herkunft des Verkäufers. Die Kaufabwicklung ist unkompliziert und auf die Informationen des Verkäufers über den entsprechenden Artikel kann man sich wirklich verlassen.

Logo Gemm Header in Portale zum Plattenkauf

Gemm funktioniert im Grunde genauso. Diese Webseite bietet laut eigenen Angaben sogar über 30 Millionen Tonträger jeglicher Genres, inklusive Bücher, Videos und DVDs an. Dieses Portal existiert schon seit 1995 und ist ebenfalls eine wirklich verläßliche Quelle. Allerdings ist die Suche nach bestimmten Titeln etwas umständlich und unübersichtlich. Aber wenn man dafür die lang gesuchte Platte tatsächlich findet, sei das Gemm verziehen.

Ich zumindest könnte und habe mich schon des öfteren Stunden auf diesen Websites aufgehalten und auch diverse Platten von Lieblingskünstlern entdeckt, von deren Existenz ich bis zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal was wusste.

Jazz in Freiburg

Geschrieben von Dennis Wiesch am 25. Mai 2009 | Abgelegt unter Allgemein, Konzert, Musik

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Zusammen mit einem Kollegen habe ich für ein Freiburger Online-Portal namens Fudder eine neue Serie gestartet. Diese befasst sich mit Jazz in Freiburg und wird nach und nach Musiker und Veranstaltungen aus Freiburg und Umgebung vorstellen.

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In Teil 1 haben wir die seit mittlerweile 17 Jahren jeden Dienstagabend im Waldsee stattfindende Veranstaltungsreihe “Jazz ohne Stress” besucht und mit Felix Groteloh, dem Veranstalter, gesprochen.

Wenn sie mehr über das äußerst interessante Konzept erfahren und einige sehr interessante Thesen lesen möchten, dann klicken Sie bitte hier.

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